Ottobock LP2-W2 Používateľská príručka

Typ
Používateľská príručka
Gebrauchsanweisung ................................................................ 4
Instructions for use .................................................................... 13
Instructions d'utilisation ............................................................. 22
Istruzioni per l’uso ..................................................................... 31
Instrucciones de uso ................................................................. 40
Manual de utilização .................................................................. 50
Gebruiksaanwijzing ................................................................... 59
Bruksanvisning ......................................................................... 68
Brugsanvisning ......................................................................... 77
Bruksanvisning ......................................................................... 85
Käyttöohje ................................................................................ 93
Instrukcja użytkowania ............................................................... 102
Használati utasítás .................................................................... 111
Návod k použití ......................................................................... 120
Instrucţiuni de utilizare ............................................................... 129
Upute za uporabu ..................................................................... 139
Navodila za uporabo .................................................................. 148
Návod na používanie .................................................................. 156
Инструкция за употреба ........................................................... 165
Kullanma talimatı ....................................................................... 174
Οδηγίες χρήσης ....................................................................... 183
Руководство по применению .................................................... 193
取扱説明書 ............................................................................... 203
使用说明书 ............................................................................... 211
사용 설명서 .............................................................................. 218
LP2-W2 Freestyle Swim
*) Body mass limit not to be exceeded!
ISO 10328 - P n - m kg*)
Stiffness Weight (kg) Label text
1 59 ISO 10328-P3-59-kg
2 68 ISO 10328-P3-68-kg
3 77 ISO 10328-P4-77-kg
4 88 ISO 10328-P5-88-kg
5 100 ISO 10328-P5-100-kg
6 116 ISO 10328-P5-116-kg
2
1
2
3
1 Produktbeschreibung Deutsch
INFORMATION
Datum der letzten Aktualisierung: 2021-10-13
Lesen Sie dieses Dokument vor Gebrauch des Produkts aufmerksam
durch und beachten Sie die Sicherheitshinweise.
Weisen Sie den Benutzer in den sicheren Gebrauch des Produkts ein.
Wenden Sie sich an den Hersteller, wenn Sie Fragen zum Produkt ha
ben oder Probleme auftreten.
Melden Sie jedes schwerwiegende Vorkommnis im Zusammenhang
mit dem Produkt, insbesondere eine Verschlechterung des Gesund
heitszustands, dem Hersteller und der zuständigen Behörde Ihres Lan
des.
Bewahren Sie dieses Dokument auf.
1.1 Konstruktion und Funktion
Dieses Dokument gilt für folgende Produkte: LP2-W2 Freestyle Swim
Der Prothesenfuß verfügt über Federelemente aus Carbon. Die Fersenstei
figkeit kann mit einem Fersenkeil erhöht werden.
Das Knöchelgelenk des Prothesenfußes kann in 2 Positionen fixiert werden.
0° Plantarflexion zum Gehen und 70° Plantarflexion zum Schwimmen.
1.2 Kombinationsmöglichkeiten
Diese Prothesenkomponente ist kompatibel mit dem Ottobock Modularsys
tem. Die Funktionalität mit Komponenten anderer Hersteller, die über kom
patible modulare Verbindungselemente verfügen, wurde nicht getestet.
2 Bestimmungsgemäße Verwendung
2.1 Verwendungszweck
Das Produkt ist ausschließlich für die exoprothetische Versorgung der unte
ren Extremität einzusetzen.
2.2 Einsatzgebiet
Unsere Komponenten funktionieren optimal, wenn sie mit geeigneten Kom
ponenten kombiniert werden, ausgewählt auf Basis von Körpergewicht und
Mobilitätsgrad, die mit unserer MOBIS Klassifizierungsinformation identifi
zierbar sind, und die über passende modulare Verbindungselemente verfü
gen.
4
kg
Das Produkt wird für Mobilitätsgrad2 (eingeschränkter Außen
bereichsgeher), Mobilitätsgrad3 (uneingeschränkter Außenbe
reichsgeher) und Mobilitätsgrad4 (uneingeschränkter Außenbe
reichsgeher mit besonders hohen Ansprüchen) empfohlen.
Die nachfolgende Tabelle enthält die geeignete Federsteifigkeit des Prothe
senfußes, passend zum Körpergewicht und der Aktivität des Patienten.
Federsteifigkeit in Abhängigkeit zu Körpergewicht und Aktivitätsniveau
Körpergewicht [kg] Gering Normal Hoch
44 bis 52 1 1 2
53 bis 59 1 2 3
60 bis 68 2 3 4
69 bis 77 3 4 5
78 bis 88 4 5 6
89 bis 100 5 6 –
101 bis 116 6 – –
2.3 Umgebungsbedingungen
Lagerung und Transport
Temperaturbereich –20°C bis +60°C, relative Luftfeuchtigkeit 20% bis 90%, keine
mechanischen Vibrationen oder Stöße
Zulässige Umgebungsbedingungen
Temperaturbereich: –10°C bis +45°C
Chemikalien/Flüssigkeiten: Süßwasser, Salzwasser, Schweiß, Urin, Seifenlauge,
Chlorwasser
Feuchtigkeit: Untertauchen: maximal 1h in 3m Tiefe, relative Luftfeuchtigkeit: keine
Beschränkungen
Feststoffe: Staub, gelegentlicher Kontakt mit Sand
Reinigen Sie das Produkt nach Kontakt mit Feuchtigkeit/Chemikalien/Fest
stoffen, um erhöhten Verschleiß und Schäden zu vermeiden (siehe Seite11).
Unzulässige Umgebungsbedingungen
Feststoffe: Stark hygroskopische Partikel (z.B. Talkum), dauerhafter Kontakt mit
Sand
Chemikalien/Flüssigkeiten: Säuren, dauerhafter Einsatz in flüssigen Medien
5
2.4 Lebensdauer
Prothesenfuß
Die Lebensdauer des Produkts beträgt, abhängig vom Aktivitätsgrad des
Patienten, maximal 3 Jahre.
Fußhülle, Schutzsocke
Das Produkt ist ein Verschleißteil, das einer üblichen Abnutzung unterliegt.
3 Sicherheit
3.1 Bedeutung der Warnsymbolik
VORSICHT Warnung vor möglichen Unfall- und Verletzungsgefahren.
HINWEIS Warnung vor möglichen technischen Schäden.
3.2 Allgemeine Sicherheitshinweise
VORSICHT!
Verletzungsgefahr und Gefahr von Produktschäden
Beachten Sie die Kombinationsmöglichkeiten/Kombinationsausschlüsse
in den Gebrauchsanweisungen der Produkte.
Halten Sie das Einsatzgebiet des Produkts ein und setzen Sie es keiner
Überbeanspruchung aus (siehe Seite4).
Verwenden Sie das Produkt nicht über die geprüfte Lebensdauer hin
aus, um Verletzungsgefahr und Produktschäden zu verhindern.
Verwenden Sie das Produkt nur für einen Patienten, um Verletzungsge
fahr und Produktschäden zu verhindern.
Arbeiten Sie sorgfältig mit dem Produkt um mechanische Beschädigung
zu verhindern.
Prüfen Sie das Produkt auf Funktion und Gebrauchsfähigkeit, wenn Sie
Schäden vermuten.
Verwenden Sie das Produkt nicht, wenn seine Funktion eingeschränkt
ist. Ergreifen Sie geeignete Maßnahmen: (z.B. Reinigung, Reparatur,
Ersatz, Kontrolle durch den Hersteller oder eine Fachwerkstatt)
HINWEIS!
Gefahr von Produktschäden und Funktionseinschränkungen
Prüfen Sie das Produkt vor jeder Verwendung auf Gebrauchsfähigkeit
und Beschädigungen.
6
Verwenden Sie das Produkt nicht, wenn seine Funktion eingeschränkt
ist. Ergreifen Sie geeignete Maßnahmen: (z.B. Reinigung, Reparatur,
Ersatz, Kontrolle durch den Hersteller oder eine Fachwerkstatt)
Setzen Sie das Produkt keinen unzulässigen Umgebungsbedingungen
aus.
Prüfen Sie das Produkt auf Schäden, wenn es unzulässigen Umge
bungsbedingungen ausgesetzt war.
Verwenden Sie das Produkt nicht, wenn es beschädigt oder in einem
zweifelhaften Zustand ist. Ergreifen Sie geeignete Maßnahmen: (z.B.
Reinigung, Reparatur, Ersatz, Kontrolle durch den Hersteller oder eine
Fachwerkstatt).
Anzeichen von Funktionsveränderungen oder -verlust beim Gebrauch
Eine reduzierte Federwirkung (z.B. verringerter Vorfußwiderstand oder ver
ändertes Abrollverhalten) oder eine Delaminierung der Feder sind Anzei
chen von Funktionsverlust. Ungewöhnliche Geräusche können Anzeichen
von Funktionsverlust sein.
4 Lieferumfang
Menge Benennung Kennzeichen
1 Gebrauchsanweisung
1 Prothesenfuß
1 Schutzsocke (schwarz) S0-NPS-200*
1 Fersenkeil-Set KIT-00-11*
1 Knöchelcover KIT-00-20000-00
Weiteres Zubehör/Ersatzteile (nicht im Lieferumfang)
Benennung Kennzeichen
Fußhülle (ohne Kappe) FTC-3C-1*
Werkzeug zum Wechsel der Fußhuelle ACC-00-10300-00
Schutzsocke (weiß) SL=Spectra-Sock
5 Gebrauchsfähigkeit herstellen
VORSICHT
Fehlerhafter Aufbau, Montage oder Einstellung
Verletzungen durch falsch montierte oder eingestellte sowie beschädigte
Prothesenkomponenten
Beachten Sie die Aufbau-, Montage- und Einstellhinweise.
7
HINWEIS
Beschleifen von Prothesenfuß oder Fußhülle
Vorzeitiger Verschleiß durch Beschädigung des Produkts
Beschleifen Sie den Prothesenfuß oder die Fußhülle nicht.
5.1 Aufbau
INFORMATION
Ein Schutz aus Kunststoff befindet sich am Justierkern des Produkts. Er
schützt den Anschlussbereich während des Aufbaus und der Anprobe der
Prothese vor Kratzern.
Entfernen Sie den Schutz bevor der Patient den Werkstatt-/Anprobebe
reich verlässt.
5.1.1 Fußhülle aufziehen/entfernen
INFORMATION
Ziehen Sie die Schutzsocke über den Prothesenfuß, um Geräusche in
der Fußhülle zu vermeiden.
Verwenden Sie den Prothesenfuß immer mit Fußhülle.
Die Fußhülle aufziehen oder entfernen, wie in der Gebrauchsanweisung
der Fußhülle beschrieben.
5.1.2 Grundaufbau
Grundaufbau TT
Ablauf des Grundaufbaus
Benötigte Materialien: Goniometer 662M4, Absatzhöhenmessgerät 743S12,
50:50Lehre 743A80, Aufbaugerät (z.B. L.A.S.A.R. Assembly 743L200 oder
PROS.A. Assembly 743A200)
Die Prothesenkomponenten gemäß der folgenden Angaben im Aufbaugerät montieren
und ausrichten:
  Dorsalflexion/Plantarflexion: Den Prothesenfuß auf die Absatzhöhe des
Schuhs einstellen. (Der Prothesenfuß ist für Schuhe mit 10mm Absatzhöhe
ausgelegt.)
  Adduktion/Abduktion: Den Winkel des Prothesenschafts in der Frontalebe
ne einstellen.
  Flexion/Extension: Den Winkel des Prothesenschafts in der Sagittalebene
einstellen.
  Lineares Verschieben des Prothesenschafts: Den Prothesenschaft so ver
schieben, dass die Lotlinie entlang der vorderen Kante des Adapters am Pro
thesenfuß verläuft (siehe Abb.2).
8
Grundaufbau TF
Die Angaben in der Gebrauchsanweisung des Prothesenkniegelenks
beachten.
5.1.3 Statischer Aufbau
Ottobock empfiehlt den Aufbau der Prothese mit Hilfe des
L.A.S.A.R.Posture zu kontrollieren und bei Bedarf anzupassen.
5.1.4 Dynamische Anprobe
Den Aufbau der Prothese in der Frontalebene und der Sagittalebene an
passen (z.B. durch Winkeländerung oder Verschiebung), um eine opti
male Schrittabwicklung sicherzustellen.
TT-Versorgungen: Bei der Lastübernahme nach dem Fersenauftritt auf
eine physiologische Kniebewegung in Sagittal- und Frontalebene ach
ten. Eine Bewegung des Kniegelenks nach medial vermeiden. Bewegt
sich das Kniegelenk in der ersten Standphasenhälfte nach medial, dann
den Prothesenfuß nach medial verschieben. Geschieht die Bewegung
nach medial in der zweiten Standphasenhälfte, dann die Außenrotation
des Prothesenfußes reduzieren.
Entfernen Sie den Schutz aus Kunststoff nach Abschluss der dynami
schen Anprobe und der Gehübungen vom Justierkern.
Ferse zu weich
Symptome Lösungsmöglichkeiten
Zu schneller vollflächiger Bodenkon
takt
Vorfuß fühlt sich zu steif an
Knie geht in Hyperextension
Prothesenschaft relativ zum Fuß nach
vorne schieben
Fersenkeil verwenden
Ferse zu hart
Symptome Lösungsmöglichkeiten
Schnelle Knieflexion, geringe Stabilität
Übergang von Fersenauftritt zu Zehen
abstoß zu schnell
Geringe gefühlte Energierückgabe
Prothesenschaft relativ zum Fuß nach
hinten schieben
Steifigkeit der Ferse verringern (Fer
senkeil verschieben oder entnehmen)
Prothesenfuß zu steif
Symptome Lösungsmöglichkeiten
Geringe Abrollbewegung des Prothe
senfußes bei niedriger Gehgeschwin
digkeit (langer vollflächiger Bodenkon
takt)
Prothesenfuß in geringerer Steifigkeit
auswählen
Prothesenfuß zu weich
Symptome Lösungsmöglichkeiten
9
Prothesenfuß zu weich
Klickendes Geräusch zu Beginn des
Auftretens.
Sehr starkes Verformen des Vorfußes
bei hoher Aktivität
Prothesenfuß in höherer Steifigkeit
auswählen
5.1.4.1 Fersencharakteristik optimieren
Das Verhalten des Prothesenfußes beim Fersenauftritt und beim Fersenkon
takt während der mittleren Standphase kann durch Platzieren eines Fersen
keils angepasst werden. Der Fersenkeil wird probeweise mit Klebeband be
festigt. Für die definitive Montage, wird er mit dem Prothesenfuß verklebt.
Anprobe
1) Das beiliegende doppelseitige Klebeband auf der Unterseite des Fer
senkeils platzieren.
2) Den Fersenkeil an der empfohlenen Position auf der Basisfeder platzie
ren.
3) Optional: Den Fersenkeil an der Oberseite kürzen, wenn der Fersenauf
tritt zu hart ist.
Definitive Montage
1) Das Klebeband vom Fersenkeil entfernen. Dazu kann ein Lappen mit
Aceton verwendet werden.
2) Die Kontaktfläche auf dem Prothesenfuß mit Schleifpapier etwas aufrau
en. Den Schleifstaub entfernen.
3) Den Fersenkeil mit Kontaktkleber auf den Prothesenfuß kleben.
6 Gebrauch
VORSICHT
Entriegeln des Knöchelgelenks
Verletzungsgefahr durch Bewegung im Knöchelgelenk des Prothesenfußes
Stellen Sie vor Gebrauch des Prothesenfußes sicher, dass das Knö
chelgelenk verriegelt ist.
Verwenden Sie zum Gehen immer 0° Plantarflexion.
>Voraussetzung: Der Prothesenfuß ist nicht belastet (z.B. im Sitzen
oder im Wasser).
1) Die Entriegelungstaste drücken und den Prothesenfuß in die gewünsch
te Richtung beugen.
10
Wenn oder 70° Plantarflexion erreicht sind, verriegelt das Knö
chelgelenk und die Entriegelungstaste springt in die Ausgangsposi
tion zurück.
2) Den Prothesenfuß nach oben und unten bewegen, um sicherzustellen,
dass das Knöchelgelenk verriegelt ist.
7 Reinigung
>Zulässiges Reinigungsmittel: pH-neutrale Seife (z.B. Derma Clean
453H10)
1) HINWEIS! Verwenden Sie nur die zulässigen Reinigungsmittel, um
Produktschäden zu vermeiden.
Das Produkt mit klarem Süßwasser und pH-neutraler Seife reinigen.
2) Wenn vorhanden: Konturen zum Wasserablauf mit einem Zahnstocher
von Schmutz befreien und ausspülen.
3) Die Seifenreste mit klarem Süßwasser abspülen. Dabei die Fußhülle so
oft ausspülen, bis alle Verschmutzungen entfernt sind.
4) Das Produkt mit einem weichen Tuch abtrocknen.
5) Die Restfeuchtigkeit an der Luft trocknen lassen.
8 Wartung
Die Prothesenkomponenten nach den ersten 30Tagen Gebrauch einer
Sichtprüfung und Funktionsprüfung unterziehen.
Die komplette Prothese während der normalen Konsultation auf Abnut
zung überprüfen.
Das Produkt alle 6 Monate auf sichtbare Schäden untersuchen. Bei Be
darf (z.B. bei hochaktiven oder schwereren Benutzern) zusätzliche In
spektionstermine vereinbaren.
8.1 Knöchelcover wechseln
Das Knöchelcover des Prothesenfußes muss ausgetauscht werden, wenn es
verschlissen ist. Das neue Cover wird in die beiden Rillen im Knöchelele
ment des Prothesenfußes eingelegt und verklebt.
> Benötigte Materialien: Entfettender Reiniger (z.B. Aceton), Schleifpa
pier, Loctite 410
1) Das alte Knöchelcover vom Prothesenfuß abnehmen und alle Überreste
entfernen.
2) Die beiden Rillen im Knöchelelement des Prothesenfußes mit Schleifpa
pier von Klebstoffresten befreien und etwas aufrauen.
3) Die Innenseite des neuen Knöchelcovers mit entfettendem Reiniger rei
nigen, damit der Klebstoff besser haftet.
11
4) Das neue Knöchelcover vorsichtig über den Prothesenfuß ziehen. Dabei
die beiden Rillen frei lassen.
5) Loctite 410 umlaufend in die untere Rille des Knöchelelements auftra
gen.
6) Das Knöchelcover vorsichtig in die untere Rille ziehen, bis es korrekt
sitzt.
7) Loctite 410 umlaufend in die obere Rille des Knöchelelements auftragen.
8) Das Knöchelcover vorsichtig in die obere Rille ziehen, bis es korrekt
sitzt.
9) Überschüssigen Klebstoff entfernen.
10) Den Klebstoff aushärten lassen.
9 Entsorgung
Das Produkt darf nicht überall mit unsortiertem Hausmüll entsorgt werden.
Eine unsachgemäße Entsorgung kann sich schädlich auf die Umwelt und
die Gesundheit auswirken. Beachten Sie die Angaben der zuständigen Be
hörde Ihres Landes zu Rückgabe, Sammel- und Entsorgungsverfahren.
10 Rechtliche Hinweise
Alle rechtlichen Bedingungen unterliegen dem jeweiligen Landesrecht des
Verwenderlandes und können dementsprechend variieren.
10.1 Haftung
Der Hersteller haftet, wenn das Produkt gemäß den Beschreibungen und
Anweisungen in diesem Dokument verwendet wird. Für Schäden, die durch
Nichtbeachtung dieses Dokuments, insbesondere durch unsachgemäße
Verwendung oder unerlaubte Veränderung des Produkts verursacht werden,
haftet der Hersteller nicht.
10.2 CE-Konformität
Das Produkt erfüllt die Anforderungen der Verordnung (EU) 2017/745 über
Medizinprodukte. Die CE-Konformitätserklärung kann auf der Website des
Herstellers heruntergeladen werden.
11 Technische Daten
LP2-W2 Freestyle Swim
Größen [cm] 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
Absatzhöhe [mm] 10
Systemhöhe [mm] 69 85 93
Einbauhöhe [mm] 87 103 111
12
LP2-W2 Freestyle Swim
Größen [cm] 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
Durchschnittliches
Gewicht mit Fußhülle
[g]
690 860 980
Max. Körpergewicht
[kg]
116
Mobilitätsgrad 2, 3, 4
1 Product description English
INFORMATION
Date of last update: 2021-10-13
Please read this document carefully before using the product and
observe the safety notices.
Instruct the user in the safe use of the product.
Please contact the manufacturer if you have questions about the
product or in case of problems.
Report each serious incident related to the product to the manufacturer
and to the relevant authority in your country. This is particularly import
ant when there is a decline in the health state.
Please keep this document for your records.
1.1 Construction and Function
This document applies to the following products: LP2-W2 Freestyle Swim
The prosthetic foot has carbon spring elements. The heel stiffness can be
increased with a heel wedge.
The ankle joint of the prosthetic foot can be fixed in two positions: 0° plantar
flexion for walking and 70° plantar flexion for swimming.
1.2 Combination possibilities
This prosthetic component is compatible with Ottobock's system of modular
connectors. Functionality with components of other manufacturers that have
compatible modular connectors has not been tested.
2 Intended use
2.1 Indications for use
The product is intended exclusively for lower limb exoprosthetic fittings.
13
2.2 Area of application
Our components perform optimally when paired with appropriate compon
ents based upon weight and mobility grades identifiable by our MOBIS clas
sification information and which have appropriate modular connectors.
kg
The product is recommended for mobility grade2 (restricted
outdoor walker), mobility grade3 (unrestricted outdoor walker)
and mobility grade4 (unrestricted outdoor walker with particu
larly high demands).
The table that follows shows the suitable spring stiffness of the prosthetic
foot, matching the patient's body weight and activity.
Spring stiffness relative to body weight and activity level
Body weight [kg] Low Normal High
44 to 52 1 1 2
53 to 59 1 2 3
60 to 68 2 3 4
69 to 77 3 4 5
78 to 88 4 5 6
89 to 100 5 6 –
101 to 116 6 – –
2.3 Environmental conditions
Storage and transport
Temperature range –20°C to +60°C (–4°F to +140°F), relative humidity 20% to
90%, no mechanical vibrations or impacts
Allowable environmental conditions
Temperature range: –10°C to +45°C (14°F to 113°F)
Chemicals/liquids: fresh water, salt water, perspiration, urine, soapsuds, chlorine
water
Moisture: Submersion: max. 1h in 3m depth, relative humidity: no restrictions
Solids: Dust, occasional contact with sand
Clean the product after contact with humidity/chemicals/solids, in order to
avoid increased wear and damage (see page20).
Unallowable environmental conditions
Solids: Highly hygroscopic particles (e.g.talcum), continuous contact with sand
Chemicals/liquids: Acids, continuous use in liquid media
14
2.4 Lifetime
Prosthetic foot
Depending on the patient's activity level, the maximum lifetime of the product
is 3years.
Footshell, protective sock
The product is a wear part, which means it is subject to normal wear and
tear.
3 Safety
3.1 Explanation of warning symbols
CAUTION Warning regarding possible risks of accident or injury.
NOTICE Warning regarding possible technical damage.
3.2 General safety instructions
CAUTION!
Risk of injury and risk of product damage
Note the combination possibilities/combination exclusions in the instruc
tions for use of the products.
Comply with the product's field of application and do not expose it to
excessive strain (see page14).
To avoid the risk of injury and product damage, do not use the product
beyond the tested lifetime.
To avoid the risk of injury and product damage, only use the product for
a single patient.
To prevent mechanical damage, use caution when working with the
product.
If you suspect the product is damaged, check it for proper function and
readiness for use.
Do not use the product if its functionality is restricted. Take suitable
measures (e.g.cleaning, repair, replacement, inspection by the manu
facturer or a specialist workshop).
NOTICE!
Risk of product damage and limited functionality
Check the product for damage and readiness for use prior to each use.
15
Do not use the product if its functionality is restricted. Take suitable
measures (e.g.cleaning, repair, replacement, inspection by the manu
facturer or a specialist workshop).
Do not expose the product to prohibited environmental conditions.
Check the product for damage if it has been exposed to prohibited envir
onmental conditions.
Do not use the product if it is damaged or in a questionable condition.
Take suitable measures (e.g.cleaning, repair, replacement, inspection
by the manufacturer or a specialist workshop).
Signs of changes in or loss of functionality during use
Reduced spring effect (e.g.decreased forefoot resistance or changed
rollover behaviour) or delamination of the spring are indications of loss of
functionality. Unusual noises can indicate a loss of functionality.
4 Scope of delivery
Quantity Designation Reference number
1 Instructions for use
1 Prosthetic foot
1 Protective sock (black) S0-NPS-200*
1 Heel wedge set KIT-00-11*
1 Ankle cover KIT-00-20000-00
Additional accessories/spare parts (not included in the scope of delivery)
Designation Reference number
Footshell (without cap) FTC-3C-1*
Tool to change the footshell ACC-00-10300-00
Protective sock (white) SL=Spectra-Sock
5 Preparing the product for use
CAUTION
Incorrect alignment, assembly or adjustment
Injury due to incorrectly installed or adjusted as well as damaged prosthet
ic components
Observe the alignment, assembly and adjustment instructions.
NOTICE
Grinding the prosthetic foot or footshell
Premature wear resulting from damage to the product
16
Do not grind the prosthetic foot or footshell.
5.1 Alignment
INFORMATION
There is a plastic protector on the product's pyramid. It protects the con
necting section from scratches during the alignment and fitting of the pros
thesis.
Remove the protector before the patient leaves the workshop/fitting
area.
5.1.1 Applying/removing the footshell
INFORMATION
Pull the protective sock over the prosthetic foot to prevent noises in the
footshell.
Always use the prosthetic foot with the footshell.
Apply or remove the footshell as described in the footshell instructions
for use.
5.1.2 Bench Alignment
TT bench alignment
Bench alignment process
Required materials: 662M4 goniometer, 743S12 heel height measuring device,
743A80 50:50gauge, alignment tool (e.g.743L200 L.A.S.A.R. Assembly or 743A200
PROS.A. Assembly)
Assemble and align the prosthetic components in the alignment apparatus according
to the following specifications:
  Dorsiflexion/plantar flexion: Adjust the prosthetic foot to the heel height of
the shoe. (The prosthetic foot is designed for shoes with a heel height of
10mm.)
  Adduction/abduction: Adjust the angle of the prosthetic socket in the front
al plane.
  Flexion/extension: Adjust the angle of the prosthetic socket in the sagittal
plane.
  Linear shifting of the prosthetic socket: Shift the prosthetic socket so that
the plumb line runs along the front edge of the adapter on the prosthetic foot
(see fig.2).
17
TF bench alignment
Observe the information in the prosthetic knee joint instructions for use.
5.1.3 Static Alignment
Ottobock recommends checking the alignment of the prosthesis using
the L.A.S.A.R.Posture and adapting it as needed.
5.1.4 Dynamic Trial Fitting
Adapt the alignment of the prosthesis in the frontal plane and the sagittal
plane (e.g.by making angle or slide adjustments) to ensure an optimum
gait pattern.
TT fittings: Make sure that physiological knee movement in the sagittal
and frontal plane is achieved when the leg begins to bear weight after
the heel strike. Avoid medial movement of the knee joint. If the knee joint
moves in the medial direction in the first half of the stance phase, move
the prosthetic foot in the medial direction. If the medial movement occurs
in the second half of the stance phase, reduce the exterior rotation of the
prosthetic foot.
Remove the plastic protector from the pyramid after completing the
dynamic fitting and the walking exercises.
Heel too soft
Symptoms Possible solutions
Foot makes full ground contact too
quickly
Forefoot feels too stiff
Knee goes into hyperextension
Shift prosthetic socket forward relative
to the foot
Use a heel wedge
Heel too hard
Symptoms Possible solutions
Fast knee flexion, low stability
Transition from heel strike to toe-off too
fast
Energy return feels low
Shift prosthetic socket back relative to
the foot
Reduce the heel stiffness (shift or
remove heel wedge)
Prosthetic foot too stiff
Symptoms Possible solutions
Minimal rollover movement of the pros
thetic foot at low walking speed (long
full ground contact)
Select prosthetic foot in lower stiffness
Prosthetic foot too soft
Symptoms Possible solutions
Clicking noise at the start of ground
contact.
Select prosthetic foot in higher stiff
ness
18
Prosthetic foot too soft
Very pronounced deformation of the
forefoot at high activity levels
5.1.4.1 Optimising the heel characteristics
The behaviour of the prosthetic foot at heel strike and during heel contact in
the mid-stance phase can be adapted with the placement of a heel wedge.
The heel wedge is attached with adhesive tape for testing. For definitive
assembly, it is glued to the prosthetic foot.
Fitting
1) Place the double-sided adhesive tape (included) on the underside of the
heel wedge.
2) Place the heel wedge on the base spring in the recommended position.
3) Optional: Shorten the heel wedge on the top if the heel strike is too
hard.
Definitive assembly
1) Remove the adhesive tape from the heel wedge. This can be done using
a cloth with acetone.
2) Roughen the contact surface on the prosthetic foot slightly using sand
paper. Remove the dust after sanding.
3) Glue the heel wedge to the prosthetic foot with contact cement.
6 Use
CAUTION
Unlocking the ankle joint
Risk of injury due to movement in the ankle joint of the prosthetic foot
Before using the prosthetic foot, make sure that the ankle joint is
locked.
Always use 0° plantar flexion for walking.
>Prerequisite: The prosthetic foot is not under load (forexample, sitting
or in the water).
1) Press the release button and flex the prosthetic foot in the desired direc
tion.
When or 70° plantar flexion is reached, the ankle joint locks and
the release button springs back to the initial position.
2) Move the prosthetic foot up and down to verify that the ankle joint is
locked.
19
7 Cleaning
>Allowable cleaning agent: pH neutral soap (e.g. 453H10 Derma
Clean)
1) NOTICE! To avoid product damage, only use the allowable clean
ing agents.
Clean the product with clear fresh water and a pH neutral soap.
2) If present: Remove dirt from water drainage contours using a toothpick
and rinse.
3) Rinse the soap away with clear fresh water. In doing so, rinse the foot
shell until all dirt has been removed.
4) Dry the product with a soft cloth.
5) Allow to air dry in order to remove residual moisture.
8 Maintenance
A visual inspection and functional test of the prosthetic components
should be performed after the first 30days of use.
Inspect the entire prosthesis for wear during normal consultations.
Inspect the product for visible damage every six months. Make additional
inspection appointments as needed (e.g.for highly active or heavy
users).
8.1 Changing the ankle cover
The ankle cover of the prosthetic foot has to be changed when it becomes
worn. The new cover is inserted into the two grooves in the prosthetic foot's
ankle element and glued into place.
> Required materials: Degreasing cleaner (e.g.acetone), sandpaper, Loc
tite410
1) Take the old ankle cover off the prosthetic foot and remove all residue.
2) Using sandpaper, remove adhesive residue and slightly roughen the two
grooves in the prosthetic foot's ankle element.
3) Clean the inside of the new ankle cover with degreasing cleaner to
improve the adhesion of the adhesive.
4) Carefully pull the new ankle cover over the prosthetic foot. Leave the two
grooves exposed.
5) Apply Loctite410 to the lower groove around the circumference of the
ankle element.
6) Carefully pull the ankle cover into the lower groove until it fits correctly.
7) Apply Loctite410 to the upper groove around the circumference of the
ankle element.
8) Carefully pull the ankle cover into the upper groove until it fits correctly.
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